Buffet und Kredenzen

Das Buffet war ein fester Bestandteil der Stüva. Gleich links oder rechts neben der Stüva-Türe wurde das Buffet fest an die Wand angebaut. Es bot Platz für allerlei Geschirr, Besteck und anderen kleinen Hausrat, war zugleich auch Büromöbel mit Schreibtisch für den Hausherrn. Zu diesem Zweck war eine Klappe mit einem eisernen Fuss im Buffet integriert. Wird die Schreibklappe herunter gestellt, verbergen sich dahinter etliche kleine Schubladen.

Hängeschrank-Buffetoberteil, Engadin, 17. Jh.

Fichtenholz, länglicher Korpus mit rechts abgeschrägter Ecke, links ein Gittertürchen, mittig und rechts je ein Türchen mit oben geohrten Füllungsstäben, je ein Tablar, eisernen Kloben- bzw. Agraffenbändern, die äusseren Türchen...[mehr]


Buffet, Engadin, um 1840

Trägerholz in Arve, Nussbaum furniert mit Ahornfilets, rechts ursprünglich eingebaut, links mit abgeschrägter Ecke, innen mit Tablaren, Schlüsselschilder in Messing, Oberfläche mit Schellackmattierung, sehr guter...[mehr]


Buffet-Oberteil, Engadin, um 1700

Merkmale: Teil eines Buffets, mit div. Applikationen, Nussbaum, Originalbeschläge 130 x 110 x 40 cm Art.-Nr. Mo-545500-3080-zi[mehr]


Buffet, Graubünden, 18. Jh.

Arvenholz, 4-türiges Nischenbuffet, die Türchen mit abgeplatteten Füllungen, die Nische mit konturierten Wangen, die Türchen hatten nie Schlösser 120 x 34(38) x 200 cm Art.-Nr. Mo-079500-2341-di[mehr]


Buffet, Engadin/Celerina, um 1700

Die Front in Nussbaum, innen Arvenholz, die Türchen mit Kissenfüllungen umrandet von gekröpften Stäben, reich im Halbrelief geschnitzte Pilaster, unter dem kräftigen Kranz und in der Nische je zwei Schubladen, innen Tablare und...[mehr]


Buffet, Graubünden, datiert 1787

Tanne/Nussbaum,Front in Reliefschnitzerei verziert mit floraler Ornamentik u.a. Lebensbaum und Tulpe, Nische auf zwei Ebenen flankiert mit konturierten und durchbrochenen Wangen, originale Messingschilder und...[mehr]