Tische, Stühle und Bänke

Im Engadinerhaus kennen wir vorwiegend 2 verschiedene Typen von Tischen; der meist aufwändig gefertigte Stüva-Tisch (Stubentisch) und der Küchen- oder Arbeitstisch. Die Merkmale des Stüvatisches sind die schräggestellten Füsse, die oft mit einem Umlaufsteg verbunden sind und der eigentliche Kasten unter der aufklappbaren Tischplatte. In diesem Korpus sind Abteile oder kleine Schubladen für Besteck und Geschirr untergebracht. In der Küche (Chadafö) oder der Vorratskammer (Chamineda) stehen einfache Tische – entweder sogenannte Scherentisch (gekreuzte Füsse mit einem Steg verbunden) oder Pfostentische.  Diese sind von schlichter Machart, vierkantige Lärchenfüsse tragen eine Weichholztischplatte (Arve oder Tanne).

Das Lärchenholz galt früher als reines Konstruktionsholz, z. Bsp. für Dachstühle, Fenster, Böden. Es ist widerstandsfähiger als die Weichhölzer Arve, Tanne, Föhre. So hat der Schreiner für die Füsse von Stühlen und Bänke sowie Tischen meist Lärche verwendet.

gotischer Tisch, Graubünden, 17. Jh.

Arvenholz, die Stege in Lärche, Typus eines Pfostentisches, die flachen Pfosten auf der Aussenseite jeweils geschweift ausgesägt, die Platte ist mittels Gratleisten und Zapfen am Tischbock montiert 104 x 94 x 69 cm[mehr]


4 Stühle gepolstert, Graubünden, 18. Jh. und jünger

in Nussbaum, Sitz mit Lederpolster Art.-Nr. Mo-000200-6692-di [mehr]


Schiefer-Tisch, Graubünden, 18. Jh.

in Nussbaum, Kirschbaum und andere Harthölzer 115 x 94 x 72 cm Art.-Nr. Mo-475700-6617-zi[mehr]


Schragentisch, Engadin, 17. Jh.

Platte in Nussbaum, Unterbau in Arve, schräggestellt konturierte Füsse mit zwei profilierten Quertraversen verbunden, darüber der Tischkasten mit Schublade, schöne Alterspatina 120 x 98 x 75 cm Art.-Nr. Mo-005700-6494-di[mehr]


Galgenbank, Graubünden, 19. Jh.

in Nussbaum 145x35x48/86 cm Art.-Nr. Mo-005100-5908-zi[mehr]


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